Das Entenhandbuch - Aufzucht und Hege

Es war im Jahre 1990, als ich noch beim Entenclub Mühlacker,den Endaglemmern der Oberenterich war. Wir beschlossen einen Schrauber-Workshop zu veranstalten um den technisch weniger versierten Entenpiloten und -pilotinnen die Technik der Ente etwas näher zu bringen. Es wurde ein Termin im Februar anberaumt und der Ort des Geschehens war die unbeheizte Garage von Manne in Dürrmenz. Für Glühwein war gesorgt . . .

 

Für dieses Event habe ich ein kleines Büchlein geschrieben, wie funktioniert ein Viertaktmotor, Zündung einstellen an der Ente und anderen Kleinkram. Zu dieser Zeit war es mit Computer, Winword und so Zeug noch nicht weit her, daher tippte ich auf der Schreibmaschine den ganzen Text.

 

Unter Zuhilfenahme Unmengen von Papier, einer Schere und einem Prittstift gestaltete ich das Layout. Der Kopierer in meiner damaligen Arbeitsstätte lief zur Hochform auf.

 

Der Kopierer war hinterher nicht mehr der alte, aber ich hatte die 20 Büchlein fertig. Es hieß "Tips und Tricks für Döschwoh-Freaks". (An dieser Stelle noch mal herzlichen Dank an die Firma Bergle-Baustoffe in Mühlacker, namentlich Herrn Kirschbaum, der letztendlich den ganzen Kram gezahlt hat. . . )

 

Die wurden dann auf diesem Workshop verteilt. Mit den Jahren kamen schraubtechnisch, historisch und datentechnisch immer mehr Erkenntnisse hinzu und da ich dann irgendwann im Besitz eines PCs war mit Winword und Excel habe ich angefangen zu sammeln. Tabellen über Fahrgestellnummern, Farben und so. Auch habe ich einige Texte in Sachen Technik, Tips und Tricks für den Entenschnabel geschrieben.

 

1998 hatte ich eine Zwangs-Schrauber-Pause und um mein Gehirn nicht versteinern zu lassen habe ich mich an den PC gesetzt und erst mal den Urtext des Büchlein eingescannt. Darauf aufbauend habe ich diesen Text um ca. 3587 % aufgeblasen. Manche Textpassagen sind immer noch absolut identisch! Dazu dann die Tabellen, die zeitmäßig eine irre Recherche darstellten, teilweise an die 15 Bücher, Zeitschriften und Citroën-Unterlagen auf dem Schreibtisch und Daten abgleichen. Es war eine apokalyptische Sysiphusarbeit. Im Dezember 1998 bin ich dann mit einem Stapel Disketten in einen Copy-Shop gelatscht und habe um viel Geld 50 Bücher machen lassen.

 

Diese Bücher habe ich dann auf Ententreffen angeboten, ein Exemplar habe ich Hobo geschickt, der darüber eine äußerst positive Kritik im Entenschnabel schrieb und im Mai 1999 ließ ich noch mal 25 Bücher machen und im Juni noch mal 50 Stück. Ich habe damals nie die Idee gehabt damit zu einem Verlag zu gehen, damit mein Werk namens "Der 2 CV - Das Buch" in die Buchhandlungen kommt. Aber irgendwann im Sommer 99 rief mich Gisbert Frech aus Gevelsberg, der sein Buch ( Neulich im Himalaya ) im Eigenverlag gedruckt hat. Er sagte, er hätte da mein Buch gesehen und will das verlegen. Ja warum nicht, ich schickte ihm Disketten und Sylvia und Gisbert bastelten, bis im Dezember 1999 "Das Entenhandbuch" erschien, erst Auflage 900 Stück.

 

Und die gingen weg wie warme Semmeln, so daß im Juni 2001 die zweite Auflage mit 600 Stück nachgeschoben wurde und es sind jetzt im Januar 2003 nicht mehr viele da. Nebenher habe ich immer wieder mal Texte geschrieben, neue Tabellen gebastelt und neue Erkenntnisse erlangt, so daß der Stoff für ein Entenhandbuch 2 ausreicht. Gisbert liegt mir auch schon in den Ohren, ob und wann und mach mal. Aber in der Ruhe liegt die Kraft und neben dem täglichen Enten-Reanimieren in meiner Werkstatt bleibt dann doch etwas Zeit Texte zu Bildschirm zu bringen. Ich habe vor, im Winter 2003/2004 das Entenhandbuch 2 fertig zu haben.

 

Wo und wie ist DAS ENTENHANDBUCH erhältlich?

 

Natürlich kann man dieses wichtige Buch mit Angabe der ISBN - Nr. in jedem Buchhandel anfordern. Bestellungen nehme ich auch telefonisch entgegen, oder Ihr nutzt gleich hier den direkten Link zum www.gisbert-frech-verlag.de

 

 

 

 

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