Stolperfalle für TÜV-Ingenieure

Als ich mal mit meinem Enten-Roadster zum TÜV mußte ereignete sich eine Geschichte, die ich nie ver-gessen werde. Mein Roadster ist ein Bausatz der Fa. Der Franzose, früher hieß er Der Entenmacher. Bei diesem Roadster gibt es keine Türen, die Seitenwand ist fest verklebt und bis zu den Sitzflächen hoch-gezogen. Aus- und Einsteigen kann bei ungelenken Menschen ein Problem darstellen. Und so ein unge-lenker Mansch war der TÜV-Prüfer, der sich meinem Roadster annahm. Das Einsteigen war schon film-reif. Das Aussteigen wäre der Jahrespreis bei Pleiten, Pech und Pannen geworden. Denn um sinnvoll aus dieser Ente zu kommen muß man erst den linken Fuß rausschwenken, abstützen und mit Schwung raus.

Der Herr TÜV-Ingenieur wollte es aber mit einer anderen Variante probieren. Er stand nämlich komplett auf und wollte dann raus. Irgendwie hat er dann seine Füße mit dem Lenkrad und dem Sitz verheddert, jeden-falls konnte er seine Vorwärtsbewegung nicht mehr stoppen und knallte voll mit dem Gesicht auf den Boden. Die Brille schoß quer über den Hof, das Brett mit dem Prüfbogen in die andere Richtung. Der hat sich tatsächlich die Nase blutich geschlagen und brüllte rum, das sowas aus dem Verkehr gezogen werden solle und gefährlich und so. Auf alle Fälle wurde die Prüfung abgebrochen, der blutende Prüfer von seinen Kollegen beruhigt und ich wurde vom Hof verbannt, mit der Auflage hier nie mehr zu erscheinen. Hausverbot beim TÜV, auch was wert.

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